Home » Deaf - Service » Israelischer Minister Eitan informierte sich über die einheitliche Behördenrufnummer 115
Heute besuchte der israelische Minister für Regierungsdienste für die Öffentlichkeit Michael Eitan das Projekt D115 Einheitliche Behördenrufnummer im Bundesministerium des Innern in Berlin. Minister Eitan sieht in D115 ein mögliches Vorbild für eigene Bestrebungen, den Bürgerservice in Israel zu verbessern. Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche empfing den israelischen Minister im Bundesministerium des Innern, wo ihm die Hintergründe und Herausforderungen des Projekts D115 vorgestellt wurden. Daneben sind Besuche der telefonischen D115-Servicecenter in Berlin und Hamburg geplant, wo sich Eitan über die Umsetzung der einheitlichen Behördenrufnummer in der Praxis informieren wird.
Die 115 wird seit März 2009 in einem Pilotbetrieb in Modellregionen erprobt. Mit der leicht zu merkenden Telefonnummer erhalten Bürgerinnen und Bürger einen direkten Draht zu Informationen über Verwaltungsleistungen. Im April 2010 startete zusätzlich das 115-Gebärdentelefon. Somit haben auch gehörlose und hörbehinderte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, mittels Gebärdensprache und Videotelefonie verlässliche Auskünfte und Hilfestellungen von kommunalen, Landes- und Bundesbehörden zu erhalten.
Das Projekt D115 folgt internationalen Vorbildern: In anderen Ländern und Metropolregionen gibt es bereits zentrale Servicenummern, so zum Beispiel Call 311 New York oder 3939 Service Public France. Neu ist die Einrichtung eines Telefonservice über die Ebenen von Kommunen, Ländern und Bund hinweg. [Bild und Text Quelle]