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Zeugen Jehovas bei den Gehörlosen in Aalener Raum | Gehörlose in Baden Württemberg
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Zeugen Jehovas bei den Gehörlosen in Aalener Raum

Veröffentlicht vonadmin am 15 - März - 2010 0 Kommentare

SchwaebischePost vom 15. März 2010

Zeugen Jehovas bei den Gehörlosen

Hände weg von “Zeugen Jehovas“! Viele Gehörlose haben im Aalener Raum häufig Probleme mit Besuchen von den “Zeugen Jehovas“.
In letzter Zeit sind die “Zeugen Jehovas“ bei Gehörlosen immer wieder aktiv. Durch Gespräche an der Haustür mit Gebärdensprachdolmetscher oder mit gebärdenkundigen Mitgliedern dieser Sekte versuchen sie, die Gehörlosen von ihrer Lehre zu überzeugen. Die “Zeugen Jehovas“ wollen bei ihren Hausbesuchen ihre Zeitschrift “Der Wachtturm“ und “Erwachet“ an die Menschen verteilen. Sie wollen damit auf sich aufmerksam machen. Ihre Lehre hat nichts mit dem christlichen Glauben zu tun.[Quelle]
Lies weiter nach unten Zeugen Jehovas-Warnung vor einer Sekte

Die Zeugen Jehovas sind, wie gesagt, die bekannteste Sekte Deutschlands. Wer kennt sie nicht, die netten, in der Regel gut gekleideten Männer und Frauen, die in Fußgängerzonen und Bahnhöfen mit dem Wachtturm, wie ein Schutzschild gegen die Brust gedrück, stehen. Außerdem hat wohl jeder schon einmal Zeugen Jehovas an der Haustür klingeln sehen, um die Leute zu Gott zu bekehren. Dieses Klingeln heißt bei den Zeugen Jehovas Predigtdienst und dient dem Zweck, neue Mitglieder zu werben. Auf keinen Fall und ich sage eindringlich, auf gar keinem Fall sollte man sich auf ein Gespräch mit Ihnen einlassen. Wer nicht ganz besonders bibelfest ist und das sind wohl die wenigsten von uns, sollte diese Leute freundlich aber bestimmt abweisen und niemals, niemals mit Ihnen über Gott, Jesus Christus oder andere Bibelfragen reden. Denn die Zeugen wissen auf alles eine Antwort und untermauern dieses mit Zitaten und Sprüchen aus der Bibel. Hinzu kommt, dass die Zeugen meist zu zweit auftreten, weiß einer nicht mehr weiter, springt der andere ein. Durch ein Gespäch mit den Zeugen hat man übrigens schon den ersten Schritt in dieses Sekte getan.
Die Zeugen Jehova bieten allen interessierten ein Heimbibelstudium an. Das bedeutet, dass ein Zeuge Jehova zu einem nach Hause kommt und mit dem Interessierten die Bibel studiert. Im Wahrheit wird jedoch nicht die Bibel studiert, sondern ein Buch der Zeugen Jehovas, nur bestimmte Stellen werden in der Bibel nachgeschlagen. Das Heimbibelstudium hat den Sinn und Zweck, den Interessierten die Lehren der Zeugen Jehova zu verinnerlichen. Wer sich bereits auf ein solches Studium eingelassen hat, bei dem hat die Lehre gewirkt, er wird sich immer weiter in die Materie einarbeiten und gar nicht mehr merken, das bereits eine Gehirnwäsche stattgefunden hat, denn alles was die Zeugen Jehovas erklären, klingt absolut sinnvoll und man findet die Aussagen ja auch irgendwo in der Bibel, dabei darf man aber nicht vergessen, dass die Bibeltexte aus dem Zusammenhang gerissen wurden, so daß sie einen ganz anderen Sinn ergeben. Aber das bemerkt der Interessierte schon nicht mehr. Auch wird er immer öfter die Zusammenkünfte im Königreichssaal besuchen, und überrascht sein, wie nett und liebevoll die Menschen dort zu ihm und auch untereinander sind und dann wird er den Wunsch haben, sich taufen zu lassen. Erst durch die Taufe, wobei der Täufling vollständig unter Wasser getaucht wird, ist er vollwertiges Mitglied.
Als vollwertiges Mitglied muß der neue Zeuge Jehova zweimal wöchentlich (dienstags und sonntags) zu den Versammlungen im Königreichssaal erscheinen. Einmal wöchentlich findet ein s.g. Buchstudium statt, wo sich mehrere Personen in einer Privatwohnung treffen, wo verschienden Themen, die vorgegeben sind, besprochen werden. Man arbeitet mit einem bestimmten Buch und die Antworten stehen auch in diesem Buch, man braucht also nur brav zu antworten, was in dem Buch steht, hat man allerdings eine andere Meinung, wird man schief angesehen. Denn bei den Zeugen Jehovas hat man keine eigene Meinung zu haben, sondern muß das nachplappern, was von der Wachtturmgesellschaft vorgegeben wird. Die Wachtturmgesellschaft gibt übrigens die gesamten Schriften, wie “Der Wachtturm-Verkündigt Jehovas Königreich” die Schwesternzeitschrift “Erwachtet” , sowie diverse andere Zeitschriften, wie das interne Blatt “Unser Königreichsdienst” heraus. Diese Schriften muß der Zeuge Jehova studieren, denn die Themen aus “Der Wachtturm” werden in der Versammlung besprochen. Dann folgt noch der Predigdienst, den jeder aktive Zeuge Jehova ableisten muß. Rechnet man dies alles zusammen, bleibt nicht mehr viel Freizeit, aber der Zeuge Jehova tut dies gerne, da er ja das ewige Leben haben möchte. Außerdem muß er möglichst viele neue Brüder und Schwestern zu seinem Glauben bekehren, da ihm eingetrichtert wird, dass er Blutschuld auf sich nimmt, wenn er es nicht wenigstens versucht. Probleme tauchen immer dann auf, wenn die Urlaubszeit naht. Jeder Predigtdienst wird in den Predigtdienstzettel eingetragen, die jeden Monat vom Dienstaufseher eingesammelt wird und an die Zweigstelle in Selters/Taunus gesandt wird (angeblich für die Statistik) Somit kann genau ersehen werden, wieviele Stunden der einzelne Kreis im Predigtdienst verbracht hat. Ist es zu wenig, werden die Zeugen Jehovas damit unter Druck gesetzt, das das ewige Leben wieder einmal etwas weiter in die Ferne gerückt ist und man noch mehr tun muß. Das bedeutet, das die Zeugen Jehovas in der Urlaubszeit vorarbeiten, d.h. öfter in den Dienst gehen und die Stunden anders verteilt aufschreiben.

Vieles ist den Zeugen Jehovas verboten, was für uns Christen unverständlich ist. Hier eine kleine Auswahl:
  • Geburtstag und Weihnachten feiern
  • Ostern und Pfingsten feiern
  • Wählen gehen
  • Die Nationalhymne singen
  • Blut spenden
  • Homosexualität
  • vorehelicher Geschlechtsverkehr
  • Leseverbot von Berichten ehemalige Zeugen
Das Schlimmste für einen Zeugen Jehova ist ein ehemaliger Zeuge Jehova. Dieser ist vom Glauben abgefallen, Satan hat ihn abgebracht. Es darf auch nicht mit ihm gesprochen werden. Das ist für den ehemaligen Zeugen das Schlimmste: Er hat jahrelang in dieser Sekte gelebt, seine Bekannten sind alles Zeugen Jehovas und plötzlich spricht keiner mehr mit ihm, denn wer es doch tut, läuft Gefahr, dass er selbst ausgeschlossen wird. Der ehemalige Zeuge fällt in ein tiefes Loch, da sein Lebensinhalt weg ist; er bekommt sein Leben nicht mehr auf die Reihe, Selbstmorde sind daher gar nicht so selten. Deshalb ist es wichtig, dass seine Familie (sofern sie keine Zeugen sind) zu ihm hält und ihm bei den Schritten in sein neues Leben hilft.
Geburtstag feiern die Zeugen Jehovas nicht, weil es nicht in der Bibel erwähnt wird. Nur Herodes Antipas feierte seinen Geburtstag, niemand sonst. Begründung: wer Geburtstag feiert, stellt sich in den Vordergrund und der Todestag ist wichtiger als der Geburtstag. Niemand von den Zeugen Jehovas kommt auf die Idee, das die meisten in dieser Zeit gar nicht wußten, wann sie genau geboren waren und infolgedessen auch nicht feiern konnten. Außerdem ist die Begründung, das man sich in den Vordergrund spielt unlogisch, bei Hochzeiten stehen die Brautleute auch im Vordergrund, aber es fiele den Zeugen schwer, dagegen zu argumentieren, da die Hochzeit in der Bibel hervorgehoben wird, Jesus nahm sogar mal an einer teil.
Weihnachten wird nicht gefeiert, da in der Bibel kein Datum erwähnt wird (was auch stimmt). Außerdem argumentieren die Zeugen Jehova, dass Jesus nicht am 24. Dezember zur Welt gekommen sein kann, sondern irgendwann im Herbst, wovon auch Wissenschaftler mittlerweile überzeugt sind. Auch sind Weihnachtsbräuche heidnischen Ursprungs und sowas mag Jehova Gott gar nicht leiden. Ganz besonders schlimm ist dieses Verbot für Kinder, die Zeugen sagen zwar, den Kindern macht das nichts aus, aber was sollen sie denn auch sonst sagen? Gerade für Kinder, die nicht in diese Sekte hereingeboren sind, ist es schwer, da sie die Feiern vorher kennengelernt haben. Und plötzlich fällt das alles flach. Und das soll ihnen nichts ausmachen?
Die Zeugen Jehova gehen auch nicht wählen, da ihre Meinung nach die Regierungen sowieso vernichtet werden.
Am unverständlichsten ist jedoch das Verbot der Blutspende und das Annehmen von Fremdblut. In der Bibel steht, allerdings im Alten Testament, dass niemand Blut essen oder trinken darf. Von Blutspende ist jedenfalls nicht die Rede, da sie zur damaligen Zeit noch gar nicht bekannt war. Zeugen, die trotzdem Blut gespendet bekommen, werden im schlimmsten Fall mit Ausschluß bestraft. Lieber sterben sie. Aber es ist ihnen erlaubt, blutige Steaks zu essen und dass Bluter Medikamente bekommen, die Blut enthalten. Auch eine Eigenblutspende ist verboten, da das Blut außerhalb des Körpers war. Wer kann diese Differenzierungen verstehen.
Der Eckpfeiler der Lehre der Zeugen Jehovas ist jedoch der nahende Weltuntergang, genannt “Harmageddon”.
Nach der Lehre hat Jesus im Jahre 1914 sein unsichtbares Königreich im Himmel aufgebaut und bald, sehr bald wird Jehova Gott die Regierungen der Erde, genannt die Hure Babylon und alles Böse vernichten. Auch Satan ist dann vernichtet und die Erde wird wieder zu einem Paradies werden. Jesus Christus ist der Regent und mit ihm 144000 Mitregenten, während die geretteten Menschen auf der Erde in einem wahrhaft paradiesischem Zustand leben. Sie können sich sogar Löwen und Tiger als Haustiere halten. Niemand muß mehr hungern und die Toten werden auferstehen. Dieser Zustand wird 1000 Jahre andauern, dann wird Satan erneut entfesselt und die Menschen aufs neue geprüft. Erst danach bricht das Paradies an (steht alles angeblich in der Offenbarung des Johannes).
Dieses entspricht nicht biblischen Tatsachen. Jesus Christus hat niemals von einer himmlischen und irdischen Hoffnung gesprochen, außerdem wo bleibt bei diesem Gemetzel die Liebe Gottes, die die Zeugen doch so hervorheben. Außerdem steht nirgends in d er Offenbarung, dass 144000 Christen mit Jesus Christus die Welt regieren. Es geht nur darum, die Zeugen bei Laune zu halten und ihnen eine Belohnung zu versprechen, damit sie nicht nachlässig im Predigtdienst werden und brav ihre Zeit für die Sekte opfern. Denn es gibt für alle Menschen nur eine Hoffnung: ein Leben mit Jesus Christus im Himmel.
Schon einmal glaubten die Zeugen, dass der nahe Weltuntergang bevorsteht, das war im Jahre 1914. Da sollte die Vernichtung nun endlich kommen, das hatten sie sich nach dem Buch Daniel zusammengebastelt. Doch statt dessen kam der erste Weltkrieg. Dann gab es ein neues Datum: 1925. Die Zeugen hatten so fest damit gerechnet, dass sie in San Diego/Kalifornien ein Haus kauften, für die auferstandenen ersten Christen der Bibel, wie Abraham, Sara etc. Als nichts passierte, titelte eine Zeitschrift spöttisch “dass Daniel und die anderen sich nun eine andere Bleibe suchen müssen”. Das Haus wurde später dann auch verkauft. Dann passierte lange Zeit gar nichts mehr, bis plötzlich ein neuer Endtermin feststand: 1975, wo riesengroße Propaganda mit gemacht wurde. Als auch dieses Jahr vörüberging, wurde die Wachtturmgesellschaft vorsichtig. Es gibt seitdem keinen neuen Endtermin mehr.
Man kann den Zeugen Jehova im Grunde keinen Vorwurf machen. Es steckt keine böse Absicht dahinter, dass sie ständig auf der Suche nach neuen Mitgliedern sind. Im Gegenteil, sie freuen sich über den neuen Bruder oder die neue Schwester, das sie glauben, sie haben wieder einen Menschen vor der Vernichtung gerettet. Was wirklich dahinter steckt, ahnen sie nicht, denn auch bei ihnen fand seinerzeit eine Gehirnwäsche statt. (Text Quelle)
Gegründet wurden die Zeuge Jehovas übrigens von Charles T. Russel im Jahre 1875. Damals hießen sie noch Ernste Bibelforscher.
Mehr Infos siehe bei Netzwerk Sektenausstieg e.V.