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Die Polizei hat vier Rumänen geschnappt, die im Pizolpark Geld für ein Taubstummen- und Behindertenheim sammelten. Dieses gibt es aber gar nicht. | Gehörlose in Baden Württemberg
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24. September 2010
DANIEL WALT

Betrüger im Pizolpark

Griff in den Hosensack: Vielen sitzt das Portemonnaie bei dubiosen Spendensammlungen zu locker. Bild: Urs Jaudas

Mehrere 100 Franken trugen vier Rumänen auf sich, als eine Patrouille der Kantonspolizei sie am Donnerstag im Pizolpark kontrollierte. Die Männer waren aufgefallen, weil sie Unterschriften für ein Taubstummen- und Behindertenheim sammelten. Auf einem selbst erstellten Formular konnten sich Interessierte eintragen und einen frei wählbaren Betrag spenden.

Für die Familien gesammelt
«Die Männer zerrissen die ausgefüllten Formulare, als sich die Patrouille näherte. Deshalb wissen wir nicht, wie viel vom Geld, das sie auf sich trugen, aus der Sammelaktion stammt» erklärt Hanspeter Krüsi, Chef Mediendienst der Kantonspolizei St.Gallen, auf Anfrage. Jedenfalls gaben die Männer bei der anschliessenden Befragung zu, dass das auf dem Formular erwähnte Heim gar nicht existiere und sie das Geld für ihre Familien sammelten. Die Männer, die nach eigenen Angaben in Frankreich leben, mussten laut Krüsi ein Kostendepositum von 160 Franken leisten. Den Rest des Geldes konnten sie behalten, weil nicht nachzuweisen ist, wie viel davon von den getäuschten Spendern stammt. Die Männer werden wegen Bettlerei und eventuellen Betrugs verzeigt.
Warnung vor Strassensammlungen
«Leider stellen wir eine Zunahme von dubiosen Geschäften auf der Strasse fest», sagt Hanspeter Krüsi weiter. Neben Sammelaktionen wie jetzt im Pizolpark versuchen auch immer wieder angeblich Taubstumme oder Menschen mit kleinen Kindern ans Mitleid der Leute zu rühren und Kasse auf der Strasse oder bei Haussammlungen zu machen. «Es handelt sich dabei vorwiegend um Leute aus dem Osten», so Krüsi. Die Polizei warnt vor solchen Sammlungen und bittet darum, bei Feststellung entsprechender Personen die Polizei zu kontaktieren. Hanspeter Krüsi betont allerdings, dass es auch Strassensammlungen seriöser Art gibt, so etwa von Heilsarmee oder Pro Senectute. «Dort gibt es im Gegensatz zu dubiosen Sammlungen aber auch Einzahlungsscheine zum Mitnehmen», so Krüsi.  [Bild und Text Quelle]
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