– Am Dienstagmittag (gestern) wurden auf dem Parkplatz eines Einkaufzentrums in der Otto-Lilienthal-Straße zahlreiche Kunden von mutmaßlichen Bettelbetrügern abgepasst. Die vermutlich aus Rumänien stammenden Personen gaben sich taubstumm und anderweitig bedürftig und baten die Passanten um eine Spende für den guten Zweck. Eine Liste, in der die Spender ihren Namen und die Höhe des Betrags eintragen konnten, sollte der ganzen Sache wohl einen offiziellen Anstrich verleihen. Als die Polizei wenig später vor Ort auftauchte, waren die Berufsbettler aber schon wieder verschwunden.Nicht zuletzt deshalb geht die Polizei davon aus, dass es sich dabei um sogenannte Bettelbetrüger handelte, die in Gruppen an Parkplätzen oder Bahnhöfen abgesetzt werden und durch erfundene Geschichten versuchen, arglose und hilfsbereite Menschen um ein paar Euro zu erleichtern. Und das nicht nur durch Bettelei, sondern wohl auch durch Diebstahl. So konnte die Polizei am Dienstag auf dem Parkplatz keine Bettler mehr antreffen, dafür aber einen 79-jährigen Mann, der ursprünglich 10 Euro spenden wollte. Weil er allerdings nur einen 50-Euro-Schein dabei hatte, erklärte sich der freundliche Bettler bereit, diesen zu wechseln – sprach’s und verschwand auf Nimmerwiedersehen. (Quelle)
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